Unsere Bienen ... unser Honig ...

Honigbienen...

 

haben einen Aktionsradius bzw. einen Flugbereich von ca. 1,5 km um den Bienenstock.

Eine Biene macht pro Tag ca. 40 Ausflüge und besucht dabei bis zu 4.000 Blüten.
 
Für die Entstehung von 1 kg Honig sind ca. 150.000 „Flugkilometer“ und das Sammeln von ca. 3 kg Nektar notwendig.

 

Dazu müssen die Honigbienen ca. 15 Millionen Blüten besuchen.

 

Eine Biene kann bis zu  45 mg Nektar tragen.


Mit ca. 100 Flügen füllt diese Menge etwa einen kleinen Fingerhut.

 

Der Bau der Waben aus Bienenwachs stellt eine ingenieurmäßige Höchstleistung dar – maximales Volumen bei minimalem Materialaufwand und gleichzeitig maximaler Festigkeit.

 

Die Dicke der Zellwände beträgt ungefähr 1 / 3 der Dicke eines Menschenhaares.

 

 

 

 

 

Rund um unsere Betriebsweise :
 
In der Regel halten wir 8 - 12 Bienenvölker in Köln Rondorf.

 

Unsere Bienen (Carnica) werden in unbehandelten Holzbeuten gehalten.

 

Wir arbeiten mit dem Beutesystem Zandermaß nach Liebig und die Völker werden im Kaltbau geführt.

 

Die Honigräume werden durch ein Absperrgitter von den zwei Bruträumen getrennt.

 

Die Flügel der Königin werden nicht beschnitten.

 

Ein gutes Volk sitz bei uns im Sommer auf zwei Bruträumen und hat zwei Honigräume.

 

Zur den wichtigsten imkerlichen Tätigkeiten zählen eine an die Volksstärke angepasste Völkererweiterung im Frühjahr,

die Ablegerbildung  und die Honigernte.

 

Die Bekämpfung der Varroamilbe (Reduzierung der Milbe unter eine Schadschwelle im Bienenvolk) ist in der Imkerei unerlässlich und wird durch einen ganzheitlichen Ansatz umgesetzt.

 

Dieser beruht auf einem ganzjährigen Bekämpfungskonzept, welches im Frühjahr mit biotechnischen Maßnahmen (Drohnenbrutschneiden) beginnt, die Ablegerbildung beinhaltet, Ameisensäurebehandlung mit einem Langzeitverdunster zur Anwendung bringt und schließlich in der Winterbehandlung mit flüssiger Oxalsäure endet.

 

Zur guten imkerlichen Praxis zählt hierbei - wie bei jeder Anwendung von Arzneimitteln auch - zunächst den Milbenbefall im Bienenvolk genau zu analysieren.


Erst danach wird bei Bedarf behandelt.

 

Im Zeitraum vom Jahresanfang bis zum Honigschleudern im Juli werden in den Wirtschaftsvölkern keine z. B. Varroazide eingesetzt um den Honig und Wachs vor Verunreinigung zu schützen!